Klosterhof Asbach

Geschichte

Kloster Asbach - eine Rettung kurz vor dem Verfall

 

Das ehemalige Benediktinerkloster blickt auf eine Geschichte von mehr als 850 Jahren zurück. Nach der Säkularisierung 1803 kamen die barocken Gebäude in private Hände, wurden teilweise abgerissen, dann landwirtschaftlich als Stallungen und Scheune genutzt. Der Verfall schien unaufhaltsam.

Die Idee, das Kloster zu retten, entstand im Jahr 1973. Nachdem das Denkmalschutzgesetz in Bayern erlassen worden war, standen finanzielle Mittel zum Wiederaufbau der alten Abtei zur Verfügung. Der niederbayerische Unternehmer Dr. Armin Leebmann nahm sich der Ruine an. Auf seine Initiative hin wurde 1976 schließlich der Verein Kulturkreis Kloster Asbach (www.kloster-asbach.de)  gegründet, dessen Ziel es bis heute ist, die altehrwürdigen Klosteranlagen wiederherzustellen und sie der Öffentlichkeit für museale Zwecke zur Verfügung zu stellen. 1984 erreichte der Verein ein wichtiges Etappenziel: der damalige bayerische Kultusminister Prof. Dr. Hans Maier eröffnete das Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums im Kloster Asbach.

Seither finden regelmäßig Ausstellungen, Lesungen, Kurse und Konzerte statt. Für Einheimische und Touristen gleichermaßen ist das Kulturzentrum Kloster Asbach ein fester Begriff geworden.

Der Klosterhof Asbach begrüßt seine Gäste nach der Wiedereröffnung im Mai 2014 im neuen Gewand. Alle Räumlichkeiten wurden aufwendig, mit viel Liebe zum Detail, renoviert.